Die hessischen Bundestagsabgeordneten, der Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer, Ministerpräsident Bouffier, sowie die Staatsminister Posch, Puttrich und Hahn bekamen am 6.06.2011 ein an sie persönlich gerichtetes Schreiben. Dem Schreiben beigefügt waren die Presseberichte über die erfolgreiche Demonstration auf der B 3 am 20.05.2011 und eine DVD mit dem Fernsehbericht des hr hierüber. Nachstehend der Wortlaut des Schreibens:



Sehr geehrte Damen und Herren,


zu den Bauvorhaben im vordringlichen Bedarf im Verkehrswegeplan 2003 gehört die B3/B45 Ortsumgehung Wöllstadt/ Nieder- und Ober-Wöllstadt. Im Dezember 2009 wurde der Planfeststellungsbeschluss erlassen,Baurecht besteht seit Frühjahr 2010. Seitdem ist nichts mehr passiert.

Liebe Wöllstädter Bürgerinnen und Bürger.

 

Wir fordern die sofortige Ortsumgehung Wöllstadt.


Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe. Bitte schreiben Sie Briefe an die dafür zuständigen Politiker (siehe unten).

Ihre Briefe könnten folgende Punkte beinhalten:

 

  • Wegen des viel zu hohen Verkehrsaufkommens in Wöllstadt (mehr als 30.000 Fahrzeuge pro Tag auf der B3 und B45) leiden wir unter:
    • unerträglichem Verkehrslärm, auch während der Nacht, insbesondere durch LKWs
    • verunreinigter Luft durch Autoabgase
    • Staus in Wöllstadt (besonders bei Staus und Unfällen auf der A5 und A45)
    • gefährlicher Schulwegen, besonders bei Überquerung der B3
    • steigender Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger
    • gefählichem und zeitraubendem Auffahren auf die B3/B45
    • zerschnittenen Ortsteilen durch eine zu stark befahrene B3
    • extrem erhötem Verkehrsaufkommen in Wöllstadt seit der Fertigstellung der B3a "Abschnitt Friedberg" im Sommer 2009
    • zu erwartendem weiteren drastisch erhöhten Verkehrsaufkommen bei Fertigstellung der K11 (Ortsumgehung Rosbach)
  • Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens besteht seit Mai 2010 nicht mehr beklagbares Baurecht für die B3a Wöllstadt. Deshalb fordern wir den sofortigen Baubeginn des nächsten Bauabschnitts "B3a Wöllstadt"!
    Die Umgehungsstraße ist notwendig in unser aller INteresse, um jetzt und in der Zukunft hier wieder gesund leben zu können. Jede Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden macht krank.

 

Kämpfen Sie mit uns um Ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Amt für Bodenmanagement Büdingen

Geplante Unternehmensflurbereinigung Wöllstadt B3/B45

Ladung
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat für den Bau der Ortsumgehung Wöllstadt die Einleitung eines Flurbereinigungsverfahrens nach § 87 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1976 (BGBl I S. 546) in der derzeit gültigen Fassung beantragt. Das Verfahren soll der Bereitstellung des für den Bau notwendigen Landes dienen, entstehende landeskulturelle Nachteile ausgleichen und die mit dem Vorhaben verbundenen grundstücksrechtlichen Angelegenheiten regeln.
Vor der Verfahrenseinleitung sind die voraussichtlich betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sowie die Erbbauberechtigten in geeigneter Weise über das Verfahren und die Kosten aufzuklären (§ 5 FlurbG).
Aus diesem Grunde findet am
Mittwoch, dem 15. September 2010,
um 20:00 Uhr
in der
Römerhalle,
Gartenstraße 19, 61206 Wöllstadt-Ober-Wöllstadt

Wöllstadt (hed). Das Baurecht für die B 3/B 45-Ortsumgehung Wöllstadt besteht seit Anfang 2010. Passiert ist danach nichts, denn die Finanzierung des 40-Millionen-Euro-Bauprojekts ist noch nicht gesichert - und deshalb wollen die Wöllstädter auf die Straße gehen: Dieser Tage hat sich die Bürgerinitiative »Ortsumgehung Wöllstadt - Jetzt« neu formiert.

Neben der Gemeinde wollen sich nun auch die Wöllstädter Bürger aktiv für den Bau der Ortsumgehung einsetzen.
Sie war bereits Anfang der 80er gegründet worden, hatte nach einer Phase mit Demos und Verkehrszählungen Mitte der 90er ihre Arbeit aber weitestgehend eingestellt. Jetzt will man frischen Wind in die Bewegung bringen. »60 Jahre Warten und Vertröstungen sind genug«, sagte der neue Vorsitzende Peter Dangelmaier und kündigte mehrere Aktionen der BI an.