Neue Hoffnung gibt es für den Bau der Ortsumgehung Wöllstadt. Dies unterstreicht der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber. Die Bundesregierung habe beschlossen, zusätzliche Mittel in Höhe von 1 Milliarde Euro bereit zu stellen, um Projekte umsetzen zu können, bei denen dringlicher Handlungsbedarf besteht. Wie Tauber betont, sei die Ortsumgehung Wöllstadt genau ein solches Projekt. Daher hat er sich noch einmal an Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sowie Staatssekretär Rainer Bomba gewandt und persönlich für die Dringlichkeit der Maßnahme geworben.

In Briefen und persönlichen Gesprächen mit den Mitgliedern des Verkehrsausschusses hat er zudem bei entscheidenden Vertretern des Bundestags um Unterstützung gebeten und die Situation vor Ort erläutert. Reine Appelle über die örtliche Presse würden hier wenig helfen, so Tauber.



Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit Ministerpräsident Volker Bouffier will sich Tauber zudem noch einmal für die Priorisierung des Projekts stark machen. "Die Wöllstädter fordern zu Recht einen zeitnahen Bau ihrer Umgehungsstraße. Durch die Aufstockung des Etats durch die christlich-liberale Bundesregierung ist neue Bewegung in die Sache gekommen. Hier habe ich angesetzt", so Tauber. Für Maßnahmen im Bereich der Bundesfernstraßen stehen insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung, im Bereich Bundeswasserstraßen 300 Millionen Euro und für Schienenwege 100 Millionen Euro. Diese Investitionsmittel werden so aufgeteilt, dass bereits 2012 mit einer halben Milliarde Euro wichtige Maßnahmen finanziert werden können. Weitere 500 Millionen Euro stehen in den Folgejahren zur Verfügung.

"Ich verspreche den Menschen in Wöllstadt, dass ich alles in die Waagschale werfe, um das Projekt doch noch zeitnah umsetzen zu können", betonte Tauber. Auch in der kommenden Sitzungswoche des  Bundestags, nachdem der Haushalt beschlossen wurde, werde er wieder persönliche Gespräche führen, um  das Projekt voran zu treiben.

 

Quelle: 25.11.2011 http://petertauber.de/index.php?ka=1&ska=4&idn=436