Immer wieder Neues einfallen lassen sich die Anwohner der Durchfahrtsstraße durch Nieder- und Ober-Wöllstadt. Zum Wochenbeginn fand sich auf der Gießener Straße am Ortseingang von Ober-Wöllstadt ein Schild.


Wöllstadt. Darauf zu lesen: "Schöne Woche in der 30-Zone." Neben Lärm, Dreck und Schäden an Häusern ist es Sorge, die die Anwohner antreibt. Aus der Marienstraße kommen mittags Schüler heraus und passieren die Gießener Straße. "Das ist lebensgefährlich", sagt Peter Dangelmaier von der Bürgerinitiative Ortsumgehung Jetzt (BI).

 

Werben für Einsicht: Mit einem netten Gruß weisen die Anwohner auf Tempo 30 hin. Foto: Kopp


 

 

 

Für die BI geht es um die Wurst: "In Berlin starten die Haushaltsberatungen 2012. Da muss die Straße drin sein." Selbst wenn die Mittel eingestellt werden, sei nicht vor 2017 / 2018 mit der Eröffnung zu rechnen. "Bis dahin hoffen wir auf die Einsicht der Autofahrer und regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen", sagt Dangelmaier.

 

Am Freitag, 16. September, 15 Uhr, nimmt die BI den inoffiziellen Ersten Spatenstich an der Anhöhe zwischen Ober-Wöllstadt und Friedberg vor. Am 7. Oktober folgt ein Demozug von Nieder- nach Ober-Wöllstadt. (kop)


Quelle: FNP http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/wetterau/jetzt-geht-es-fuer-woellstadt-um-die-wurst_rmn01.c.9166169.de.html